Maker sind kreative Entwickler

Über die Maker-Bewegung

Als frischer „Nachwuchs“ der Kreativwirtschaft vereinigt die Makerbewegung Elemente der Do-It-Yourself-Kultur aus den 70er Jahren mit Methoden des modernen Designs, Kunsthandwerks, Elektronik, Software, Fertigungstechniken und den Enthusiasmus des Bastelns mit der kühlen Planung des Engineerings.

Experten, wie z. B. Chris Anderson (ehem. Chefredakteur „Wired“), sprechen in diesem Zusammenhang schon von der „dritten Industriellen Revolution“ die unsere Wirtschaft und Gesellschaft fundamental verändern wird.

Eine internationale Bewegung

Die Pflege des „Innovative Citizen“, dem mündigen kreativen und technologisch kompetenten Bürger tritt durch die internationale und weltweite „Maker Movement“ Bewegung immer mehr in den Vordergrund.

Neue Technologien für Entwicklung und Produktion

Maker nutzen neue Technologien der Entwicklung und Produktion spielerisch. Sie sind in der Lage, unabhängige Entwicklungen und innovative Lösungen ohne industriellen Background zu realisieren. Dabei können sie Produkte selbst entwerfen, entwickeln und sogar vermarkten. Als neue Form der „Demokratisierung der Produktion“, wird ein ähnlicher Schub erwartet, wie ihn das Internet ausgelöst hatte.

Maker sind in Touch

Der Spaß, das gemeinsame Lernen und der gegenseitige Austausch, Interesse für Handwerk und Science-Fiction prägt das Gesamtbild eines Makers. Wobei die Verknüpfung der Disziplinen fluide ist und kein absolutes Muss darstellt.

Maker sind „In Touch“ mit 3D-Drucker, Open-Source-Software, Mikroelektronik, Crowdfunding und E-Commerce-Plattformen. Somit ist die Herstellung und Verbreitung technisch komplexerer Produkte für jedermann möglich und die Zukunft von Innovationen liegt nicht mehr nur bei Forschungsabteilungen großer Unternehmen.